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22. Programmabend am 06. Februar 2010

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Närrischer Frohsinn und ausgelassene Stimmung herrschten beim Programmabend der Landfrauen am Samstag abend im Gemeinschafthaus vor. Mehr als drei Stunden dauerte das Randener Fasnachts-Highlight, der Saal war mit Groß und Klein bis auf den letzten Platz besetzt. Vorsitzende Iris Gleichauf moderierte zusammen mit Marina Schweigler und lud dabei die Anwesenden zu einer Reise in den Dschungel ein. Entsprechend waren auch die Gäste verkleidet: tierisch affig, negerlich schwarz oder tropisch forschend.

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Allerlei Geschichten zu den Vierbeinern und drum herum wußten Sandra Müller, Jutta Greitmann und Sinah Hogg zu berichten. Ihr Fazit: „Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd. Auf dem Randen ist das umgekehrt.“ Kurios schien auch der Fall, wonach eine Dame einen 10-Euro-Schein verschluckt habe und nun Münzen herauskommen. Die Lösung lag nahe, sie war in die „Wechseljahre“ gekommen. Maria Weh folglich stellte die Vorzüge der beiden Geschlechter gegenüber und machte in der Bütt gar einige männerfeindliche Bemerkungen. Tipps und Tricks zur bevorstehenden Fahrschulprüfung vermittelte Anke Gleichauf an Martina Zepf. Dabei mußte dann schon mal ein Nudelsieb als Lenkrad oder das Telefon als Kupplung herhalten. Für Schwung sorgte das Tanzquintett, sie hatten rockige Rhythmen mitgebracht und kamen dabei nicht um eine Zugabe herum.

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Claudia Tesch, Silke Neukum, Anke Gleichauf und Martina Zepf besuchten danach gemeinsam eine „Schönheitsfarm“. Mit teuren Wässerchen und zarten Cremes machten sich die vier „Beauties“ an ihr Äußeres, entscheidend war am Ende jedoch das derart geballte Hausfrauenwissen. Jutta Greitmann und Sandra Müller deckten mit ihrem Dorftratsch einige Kapriolen auf. Vom fremden Hund im Auto der Zeitungszustellerin konnten sie ebenso berichten wie auch von dem einen oder anderen Verkehrssünder. Auch der Christbaumverkauf des Randener Löschzugs hatten sie im Fadenkreuz ihrer spöttischen Beobachtungen. Als Hingucker erwies sich der Besuch der deutschen Meister im „Synchron-Schwimmen“. Die Bühne wurde dazu kurzerhand in einen Pool verwandelt und die Aktiven zogen sich eine Bademütze über. Das unerwartete Auftauchen eines Hais brachte jedoch Hektik in die grazilen Bewegungen der Damen. Auch Martina Zepf stieg in die Bütt und suchte auf ihre Art das Idealgewicht. Weder durch Kur und Diät noch durch richtige Nahrung oder schlichte Enthalt-samkeit, schien sie keinen geeigneten Weg zu finden. Den Schlußpunkt setzten die Landfrauen mit ihrem gemeinsamen Tanz zu Emiliana Torrinis fetzigen „Jungle Drums“. Das begeisterte Publikum forderte auch hier zu einer Zugabe auf.

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